
205287 D/GB 6
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13.0 Einstellen der Bohrtiefe
Einstellen der Bohrtiefe ohne digitaler Bohrtiefenanzeige Pinole auf Bohrtiefe fahren, Bohrtiefenanschlag (4)
klemmen, und auf „0“ rückwärts Bohren. Der Bohrtiefenanschlag (4) kann hierbei als Festanschlag dienen. Dazu
wird die Pinole auf Bohrtiefe gefahren und der Bohrtiefenanschlag (4) geklemmt. Danach kann die Bohrtiefe durch
die Rändelmutter (2) um ±3 mm feineingestellt werden. Dabei entspricht eine Umdrehung der Mutter 1,75 mm
Bohrtiefe. Die Bohrtiefe läßt sich am sichersten nach erfolgter Probebohrung einstellen und korrigieren.
Achtung! Beim Bohren mit Vorschub (MV) muß der Bohrtiefenanschlag (4) (Abb.5) geklemmt werden, da sonst der
Endschalter die Kupplung automatisch öffnet.
14.0 Pinolenvorschub
14.1 Der manuelle Vorschub wird über die Bohrhebel erzeugt.
14.2 Der Pinolenvorschub mit automatischem Vorschub (MV). Der Vorschub kann mit dem Vorschubwähler (3)
voreingestellt werden (ca. 0,1–0,16–0,25 mm/Umdrehung). Das Umschalten des Vorschubwählers (3) läßt sich am
leichtesten im Spindel – Leerlauf bewerkstelligen. (Abb.7) Der Vorschub wird mit dem Taster (6) (Abb. 2) oder
einem der drei Drucktaster im Bohrkreuz (Option) eingeschaltet. Das Ausschalten des automatischen Vorschubes
erfolgt selbsttätig ca. 5 mm über dem Festanschlagpunkt (muß beim Einstellen der Bohrtiefe berücksichtigt
werden); dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig, damit die Pinole nicht beschädigt werden kann. Muß der
Vorschub von Hand unterbrochen werden, so genügt ein nochmaliges Betätigen des Tasters. In allen Fällen wird
nach dem Abschalten des Vorschubes die Pinole durch die Rückzugfeder in ihre Ausgangsstellung
zurückgezogen.
Achtung! Bohrhebel drehen sich dabei. ⇒Gefährdung durch Erfassen/ Quetschen.
Beim Arbeiten mit dem mechanisch Vorschub MV nicht zwischen Bohrtiefenanschlag (4) und Festanschlag
fassen. Quetschgefahr.
Bei Inbetriebnahme der Maschine auf rechtsdrehende Spindel achten, bei Linkslauf darf der Vorschub nicht
zugeschaltet werden. Gefahr der Bauteilzerstörung.
15.0 Höhenverstellung
15.1 Bei Maschinen ohne Zahnstangenverstellung Tischklemmung lösen, positionieren und wieder klemmen.
Achtung! Quetschgefahr; Tisch gegen Herabfallen sichern
15.2 Bei Maschinen mit Zahnstangenverstellung zum Verstellen des Tisches bzw. Kopfes die Tisch- bzw. Kopf-
klemmung lösen und mittels Handkurbel verstellen.
15.3 Achtung! Quetschgefahr; bei motorischer Verstellung des Tisches, Klemmung lösen. Nach Positionierung
Tisch wieder klemmen!
16.0 Regulierung der Rückzugfederspannung
Achtung! Netzstecker ziehen
16.1 Kunststoffabdeckung (1) entfernen, Zylinderschraube (8) lösen und Spannung der Spiralfeder (3) mittels
Spannstück (2) korrigieren, Zylinderschraube (8) nach dem Korrigieren wieder festziehen. (Abb. 6)
Zum Austauschen der Spiralfeder (3) muß bei den Maschinen M5 ST das linke Seitenteil demontiert werden.
17.0 Regulierung der Verstellwellenbremse
Achtung! Netzstecker ziehen.
Gewindestift (5) im Uhrzeigersinn nachjustieren um die Bremswirkung zu erhöhen. (Abb. 4)
18.0 Kopfhöhenverstellung
Achtung! Quetschgefahr; bei Verstellung des Kopfes, Klemmung lösen. Nach Positionierung Säule wieder
klemmen!
19.0 Werkzeugwechsel
Zum Wechseln der Bohrer und anderen Spannwerkzeugen muss ein Austreiber nach DIN 317 der
entsprechenden Größe verwendet werden. Der Austreiber muss durch das seitliche Langloch der Spindel gesteckt
werden, dann erfolgt das Lösen des Bohrwerkzeugs durch leichtes seitliches Schlagen (mit einem Hammer) auf
den Austreiber.
Achtung! Es darf nicht die Spindel nach oben gefahren werden, wenn der Austreiber in der Spindel steckt!
Das Bohrwerkzeug sollte zum Schutz mit der Hand aus der Spindel genommen werden. Lassen Sie die
Werkzeuge nicht auf den Bohrtisch oder Schraubstock fallen, da sie dadurch beschädigt werden.
20.0 Pflegehinweis
Zur Reinigung eignet sich jedes Standard – Reinigungsmittel für Kunststoff