AKG C 451B Manuale utente

C 451B
Bedienungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 2
Bitte vor Inbetriebnahme des Gerätes lesen!
User Instructions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 11
Please read the manual before using the equipment!
Mode d’emploi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 20
Veuillez lire cette notice avant d’utiliser le système!
Istruzioni per l’uso . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 29
Prima di utilizzare l’apparecchio, leggere il manuale!
Modo de empleo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 38
Antes de utilizar el equipo, lea por favor el manual!
Instruções de uso . . . . . . . . . . . . . . . . . . . p. 47
Favor leia este manual antes de usar o equipamen
to!

2
1 Sicherheitshinweis/Beschreibung
1.1 Sicherheits-
hinweis
1.2
Lieferumfang
1.3 Empfohlenes
Zubehör
Überprüfen Sie bitte, ob das Gerät, an das Sie das
Mikrofon anschließen möchten, den gültigen Si-
cherheitsbestimmungen entspricht und mit einer
Sicherheitserdung versehen ist.
• 1 C 451B mit individueller
Frequenzkurve
• 1 SA 40
• 1 W 90
• 1 Etui
Kontrollieren Sie bitte, ob die
Verpackung alle oben ange-
führten Teile enthält. Falls
etwas fehlt, wenden Sie sich
bitte an Ihren AKG-Händler.
• Mikrofonkabel MK 9/10: 10 m 2-polig
geschirmtes Kabel mit XLR-Stecker
und XLR-Kupplung
• Bodenstative
ST 102, ST 200,
ST 305
• Tischstative ST 45, ST 12
• Stativanschlüsse SA 18/1B,
SA 38/H
• Halterungen
H 50, H 300
• Pop-Filter PF 80
• Phantomspeise-
geräte N 62 E,
N 66 E, B 18

3
1 Beschreibung
1.4 Besondere
Merkmale
1.5 Kurz-
beschreibung
• Akustik der legendären CK 1
• Robuste Mechanik
• Geringes Eigenrauschen
• Geringer Strombedarf
• Hohe Betriebssicherheit
• Trafolose Ausgangsstufe
• Speisung durch jede Phantomspeise-
einrichtung nach DIN 45 596 / IEC 268-15
• Eingebaute, schaltbare Vordämpfung um
10 dB oder 20 dB
• Eingebautes, schaltbares Bassfilter mit
Einsatzpunkt des Filters bei 75 Hz oder
150 Hz (12 dB/Oktave)
Das C 451B ist die moderne Neuauflage des
heute schon historischen AKG Kondensator-
mikrofons C 451EB + CK 1. Der Aufbau ist aller-
dings nicht modular, um die deutlichen mechani-
schen Nachteile, die durch den modularen
Aufbau bestanden, vermeiden zu können. Das
Haupteinsatzgebiet sind alle Anwendungen, bei
denen es auf die hochpräzise Übertragung von
Schallereignissen, insbesondere von transienten
Signalanteilen, ankommt.
Das Mikrofon ist aufgrund seiner leichten
Membrane weitestgehend unempfindlich gegen
Hantierungsgeräusche. Weitere Merkmale sind
das Ganzmetallgehäuse und dadurch die geringe
HF-Störanfälligkeit sowie der problemlose
Betrieb unter nahezu allen Bedingungen aufgrund
der verläßlichen Konstruktion.
Die einschaltbare Vordämpfung um 10 dB oder
20 dB ist insbesondere im Zusammenhang mit
hohen Schalldrücken (z. B. bei Verwendung im
Nahbereich von energiereichen Schallquellen)
und bei Eingangsstufen von Verstärkern oder
Mischpulten mit begrenztem maximalen
Eingangspegel von Vorteil, da sonst bereits eine

4
1 Beschreibung
Übersteuerung dieser angeschlossenen Stufen
erfolgt, ohne daß die Aussteuerfähigkeit des
Mikrofons voll genutzt wird.
Die am Mikrofon einschaltbare Bass-
abschwächung hilft zusätzlich, Verzerrungen bei
tiefsten Frequenzen hintanzuhalten, die in unkon-
trollierter Weise z.B. durch Rumpel- oder
Windgeräusche auftreten können. Die Steilheit
des Filters beträgt ca. 12 dB/Oktave, wobei die
Eckfrequenz (-3 dB-Punkt) wahlweise bei 75 Hz
oder 150 Hz liegt.

5
2 Anschluss
2.1 Allgemeines
Siehe Kapitel 2.2
und 2.3.
2.2 Eingang mit
Phantom-
speisung
Siehe Abb. 1.
2.3 Eingang
ohne Phantom-
speisung
Siehe Abb. 1.
Das C 451B ist ein Kondensatormikrofon und
benötigt daher eine Stromversorgung.
Das Mikrofon besitzt einen symmetrischen Aus-
gang mit 3-poligem XLR-Stecker:
Stift 1 = Masse
Stift 2 = Tonader (inphase)
Stift 3 = Tonader (return)
Sie können das Mikrofon an symmetrische Mikro-
foneingänge mit oder ohne Phantomspeisung
anschließen. Die Phantomspeisegeräte von AKG
erlauben Ihnen auch, das Mikrofon an asymmetri-
sche Eingänge anzuschließen.
1. Schließen Sie das Mikrofon mit einem XLR-
Mikrofonkabel (z.B. dem optionalen MK 9/10
von AKG) an einen symmetrischen XLR-Mikro-
foneingang mit Phantomspeisung an.
2. Schalten Sie die Phantomspeisung ein. (Lesen
Sie dazu in der Betriebsanleitung des jeweili-
gen Gerätes nach.)
Abb. 1: Anschluss an symmetrischen Eingang
1. Wenn Ihr Mischpult keine Phantomspeisung
besitzt, schalten Sie zwischen Mikrofon und
Mischpulteingang ein AKG-Phantomspeise-
gerät (N 62 E, N 66 E, B 18 - optional).
2.2
2.3
C 451B
C 451B
Phantom

6
2 Anschluss
Wichtig!
2.4
Asymmetrischer
Eingang
Siehe Abb. 2.
Hinweis:
Wenn Sie andere als die von AKG empfoh-
lenen Speisegeräte verwenden, kann das
Mikrofon beschädigt werden und erlischt
die Garantie.
Die Phantomspeisegeräte von AKG können Sie
auch an einen asymmetrischen Eingang an-
schließen.
Abb. 2: Anschluss an asymmetrischen Eingang
Verwenden Sie dazu ein Kabel mit XLR-Stecker
(weiblich) und Mono-Klinkenstecker:
1. Verbinden Sie im XLR-Stecker mittels einer
Drahtbrücke Stift 1 mit Stift 3 und mit der
Abschirmung.
2. Verbinden Sie die innere Ader des Kabels mit
Stift 2 des XLR-Steckers und der Spitze des
Klinkensteckers.
Beachten Sie, dass asymmetrische Kabel Ein-
streuungen aus Magnetfeldern (von Netz- und
Lichtkabeln, Elektromotoren usw.) wie eine An-
tenne aufnehmen können . Bei Kabeln, die länger
als 5 m sind, kann dies zu Brumm- und ähnlichen
Störgeräuschen führen.
C 451B Phantom

7
3 Anwendung
3.1 Einleitung
3.2 Naheffekt
3.3 Rück-
kopplung bei
Beschallungs-
anlagen
Abb. 3: Mikrofon-
aufstellung für
minimale
Rückkopplung
Das stabförmige Gehäuse, die präzise Akustik,
sowie die Vielzahl an passendem Zubehör von
AKG erlauben eine vielseitige und praxisgerechte
Anwendung des Mikrofons an einem breiten
Spektrum von Instrumenten.
Beachten Sie bitte die folgenden Hinweise, um
Ihr Mikrofon optimal einsetzen zu können.
Mikrofone mit Richtwirkung haben bedingt durch
das akustische Prinzip einen mehr oder weniger
ausgeprägten Naheffekt. Dieser bewirkt eine
besonderen Betonung der tiefen Frequenzanteile,
die mit abnehmendem Mikrofonabstand zur
Schallquelle zunimmt. Hörbar ist diese Betonung
bereits ab etwa 60 cm. Je nach Schallquelle kann
dieser Effekt erwünscht oder auch unerwünscht
sein und ist durch entsprechende Mikrofon-
platzierung zu erreichen bzw. auszugleichen.
Die Rückkopplung kommt dadurch zustande,
dass ein Teil des von den Lautsprechern abgege-
benen Schalls vom Mikrofon aufgenommen und
verstärkt wieder den Lautsprechern zugeleitet
wird. Ab einer bestimmten Lautstärke (der

8
3 Anwendung
Siehe Abb. 3.
3.4 Vor-
abschwächung
Abb. 4: Schalter
für
Vorabschwächung
Rückkopplungsgrenze) läuft dieses Signal gewis-
sermaßen im Kreis, die Anlage heult und pfeift
und kann nur durch Zurückdrehen des
Lautstärkereglers wieder unter Kontrolle gebracht
werden.
Um dieser Gefahr zu begegnen, hat das Mikrofon
eine nierenförmige Richtcharakteristik. Das
bedeutet, dass es für Schall, der von vorne (von
der Schallquelle) einfällt am empfindlichsten ist,
während es auf seitlich einfallenden Schall oder
Schall, der von hinten auftrifft (z.B. von Monitor-
lautsprechern), kaum anspricht.
Minimale Rückkopplungsneigung erreichen Sie,
indem Sie die PA-Lautsprecher vor den
Mikrofonen (am vorderen Bühnenrand) aufstellen.
Wenn Sie Monitorlautsprecher verwenden, lassen
Sie Ihr Mikrofon nie direkt auf die Monitore oder
die PA-Lautsprecher zeigen.
Rückkopplung kann auch durch Resonanz-
erscheinungen (als Folge der Raumakustik),
besonders im unteren Frequenzbereich, aus-
gelöst werden, also indirekt durch den Naheffekt.
In diesem Fall brauchen Sie oft nur den
Mikrofonabstand zu vergrößern, um die
Rückkopplung zum Abreissen zu bringen.
Bei besonders lauten
Schallquellen bzw.
besonders kleinen
Aufnahmeabständen
kann der auf die
Membran auftreffende
Schalldruck erheblich
sein und das elektri-
sche Ausgangssignal
des Wandlers so hoch
werden lassen, daß die nachfolgende
Impedanzwandler-/Verstärkerstufe übersteuert

9
3 Anwendung
3.5 Bass-
abschwächung
Abb. 5: Schalter für
Bass-
abschwächung
Siehe Abb. 5.
4.1 Gehäuse-
oberfläche
4.2 Windschutz
wird und so zu hörbaren Verzerrungen führt. Zur
Vermeidung dieser Gefahr können Sie am
Mikrofonschaft eine Vorabschwächung um 10 dB
(ca. 1:3) bzw. 20 dB (ca. 1:10) einschalten.
Tieffrequente Rumpel-
oder Windgeräusche
von normalerweise
nicht als störend wahr-
genommenen Quellen
wie Klimaanlagen,
Verkehrslärm,
Gebäudegeräusche,
etc. kommen bei einer
Aufnahme sehr deutlich
zum Vorschein und können deshalb sehr störend
wirken.
Zur Vermeidung dieser Gefahr können Sie am
Mikrofonschaft ein Tiefenfilter einschalten. Sie
können das Filter je nach Stör- und
Nutzsignalspektrum von der Linearstellung (1) auf
die Grenzfrequenz von 75 Hz (2) oder 150 Hz (3)
einstellen. Die Steilheit des Tiefenfilters beträgt in
beiden Fällen 12 dB / Oktave (ca. 1:4) nach unten.
Reinigen Sie die Gehäuseoberfläche des Mikro-
fons mit (Industire-)Spiritus oder Alkohol.
1. Reinigen Sie den Windschutz mit einer milden
Waschmittellösung.
2. Lassen Sie den Windschutz trocknen.
Sobald der Windschutz trocken ist, können
Sie ihn wieder am Mikrofon anbringen.
4 Reinigung
➊
➋
➌

10
5 Technische Daten
Richtcharakteristik: Niere
Übertragungsbereich: 20 – 20.000 Hz ± 1,5 dB von Sollkurve
Empfindlichkeit: 9 mV/Pa = - 41 dBV bez. auf 1V/Pa
Elektrische Impedanz: < 200 Ω
Empfohlene Lastimpedanz: > 1000 Ω
Grenzschalldruck für 0,5% Klirrfaktor: 112 Pa Ⳏ135 dB SPL (0 dB Abschwächung*)
355 Pa Ⳏ145 dB SPL (10 dB Abschwächung*)
1120 Pa Ⳏ155 dB SPL (20 dB Abschwächung*)
Äquivalentschalldruckpegel nach DIN 45 412 (A-bew.): 18 dB-A
Dynamikbereich: 117 dB max. (A-bew.)*)
Vorabschwächung: schaltbar auf 0, -10, -20 dB
Bassabschwächung: schaltbar auf linear, 75 Hz, 150 Hz mit 12 dB/Oktave
Speisespannung: 9 – 52 Volt Universalphantomspeisung
nach DIN 45 596 / IEC 268-15
Betriebstemperatur: -20°C bis +60°C
Steckeranschluß: 3 pol. XLR-Stecker
Gehäuseoberfläche: seidenglanz vernickelt
Abmessungen: 19 mm ø x 160 mm
Gewicht (netto / brutto): 125 g / 760 g
*) Diese Werte gelten für 48-Volt Phantomspeisung und sind um 2 dB für 24-Volt,
bzw. um 8 dB für 12-Volt Phantomspeisung zu reduzieren.
Dieses Produkt entspricht der Norm EN 50 082-1 (1997), vorausgesetzt, dass
nachgeschaltete Geräte CE-konform sind.
Frequenzkurve Polardiagramm
0°
150 Hz75 Hz
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1
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