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[email protected]PM40 Betriebsanleitung Druckschalter mit Digitalanzeige DE
VERHALTEN DES GERÄTES NACH ANLEGEN DER BETRIEBSSPANNUNG
Beim Anlegen der Versorgungspsannung erfolgt eine Initialisierung des Geräts. Hierbei leuchten alle Segmente um ihre
Funktion zu testen. Während der Initialisierung sind die Schaltausgänge „AUS“ und der Stromausgang liefert 0 mA. Nach
Abschluss der Initialisierung geht das Gerät in den aktiven Messbetrieb. Die Anzeige zeigt den aktuellen Messwert an, die
LEDs zeigen die Einheit und den Zustand der Schaltausgänge. Der Strom liegt jetzt im gültigen Bereich, der typischerweise
auf 3,xx bis 20,xx mA eingestellt ist. Jeder Wert außerhalb dieser Grenzen zeigt einen Fehler an, das Gerät sollte dann über-
prüft werden. Wenn bei der Initialisierung ein Fehler erkannt wird, zeigt das Display „Err“ an und der Strom bleibt bei 0 mA.
In diesem Fall kann ein Neustart versucht werden. Falls das Problem bestehen bleibt, muss das Gerät überprüft und ggfs.
ersetzt werden.
PROGRAMMIER-MODUS
(Einstellen der Parameterwerte)
Das Gerät geht in den Programmier-Modus wenn die Enter-Taste > 3s gedrückt (und falls vorhanden, der richtige PIN-Code
eingegeben) wird. Den aktiven Programmierbetrieb erkennt man an der leuchtenden LED „prg“. Das Gerät verbleibt im Ar-
beitsbetrieb und führt weiterhin seine Überwachungsfunktion mit den bestehenden Parametern aus, bis die Veränderung
abgeschlossen ist. Mit „˄“ oder „˅“ kann ein Menüpunkt ausgewählt werden. Die Enter-Taste startet die Bearbeitung des ak-
tuellen Menüpunktes, je nach Parameter wird entweder der einzustellende Zahlenwert, ein LED-Zustand im oberen Display,
oder weiterhin die Bezeichnung des Menü-Punktes angezeigt. Dass man sich im Einstellmodus des jeweiligen Menüpunktes
bendet, erkennt man am blinkenden Dezimalpunkt der letzten Zier. Nach Ende des Einstellvorgangs gelangt man durch die
Enter-Taste eine Ebene zurück. Der Dezimalpunkt der letzten Stelle des Display hört auf zu blinken, und mit „˄“ oder „˅“
kann ein anderer Menüpunkt ausgewählt werden. Drückt man die Enter-Taste > 3 Sekunden, wird der Programmier-Modus
verlassen. Erst ab diesem Zeitpunkt gelten die neuen Einstellungen. Sie sind dauerhaft gespeichert, auch bei einem Strom-
ausfall. Wenn das Einstellmenü nicht durch drücken der Enter-Taste verlassen wird, und mehr als 45 Sekunden keine Taste
betätigt wird, geht das Gerät wieder in den Messmodus über. Alle bis dahin erfolgten Änderungen werden verworfen.
Zahlenwerte einstellen: „˄“ oder „˅“ bewirken jeweils eine Änderung um +1 / -1. Werden sie gehalten, beginnt der Wert
hoch- oder runter zu zählen, was mit stetig zunehmender Geschwindigkeit erfolgt.
Spezielle Einstellungen: Um die Menüpunkte „Auf Werkeinstellungen zurücksetzen“, „Simulation Analogausgang“ oder
„Simulation Schaltpunkt“ zu aktivieren muss „˄“ und „˅“ mindestens 3 Sekunden gehalten werden. Dies dient der Sicher-
heit. Bei der Nutzung der Simulation ist Vorsicht geboten, wenn diese im laufenden Betrieb einer Anlage gestartet
wird. Die normale Schalt- und Analogfunktion ist während der Simulation nicht aktiv, die Anlage kann also fehlerhaft ge-
steuert werden.
Inbetriebnahme eines neuen Gerätes: Bei der aller ersten Inbetriebnahme wird empfohlen die Menüpunkte „rückwärts“
zu durchlaufen, also mit der „˄“ Taste. Es wird empfohlen die Maßeinheit und/oder die maximale Anzahl der Nachkom-
mastellen vor allen weiteren Einstellungen zu verändern. Nach einer Änderung dieser Menüpunkte müssen die Dezi-
malstellen, Schaltpunkte und Grenzen des Analogausgangs angepasst werden.
ANALOGAUSGANG
Im Lieferzustand ist der Analogausgang so eingestellt, dass er am Beginn des Nenn-Messbereiches 4mA liefert, und am
Ende 20mA. Die untere Grenze liegt bei 3,5 mA, die obere renze liegt bei 20,5 mA. Außerhalb dieser Grenzen erfolgt keine
Veränderung des Analogausgangs mehr. Die Grenzen des Messbereichs können vom Nutzer beliebig eingestellt werden.
Dabei können auch ober und untere Grenze vertauscht werden. In dem Fall liefert das Gerät dann z.B. 20mA am Beginn
des Nenn-Messbereiches und 4mA am Ende (umgekehrte Kennlinie). Es obliegt der Sorgfalt des Nutzers, einen sinnvollen
Einstellbereich zu wählen. Der eingestellte Bereich muss immer so groß sein, dass eine ausreichende Auösung des Aus-
gangssignals erzielt wird. Der Analogbereich sollte daher nicht kleiner sein als 1/4 des Nenn-Messbereiches.