HBM Z6AM Manuale utente

A1559-2.0 de/en/fr
Wägemodule
Weighing modules
Modules de pesage
Z6AM
Montageanleitung
Mounting instructions
Notice de montage

Deutsch Seite 3 − 14. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
English Page 15 − 26. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Z6AM
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Inhalt Seite
Sicherheitshinweise 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 Allgemeines 7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Montagevorbereitung 7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Montage 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Betrieb 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Einbaubeispiele für Wägemodule mit Lenker 10. . . . . . . . . . . . . . .
6 Elektrischer Anschluss 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.1 Parallelschaltung mehrerer Wägemodule 11. . . . . . . . . . . . . . . .
6.2 Anschluss in Vierleiter-Technik 11. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.3 Kabelverlängerungen 11. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 Abmessungen (in mm) 12. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Technische Daten des Wägemoduls Z6AM 12. . . . . . . . . . . . . . . . .
9 Technische Daten der Wägezellen Z6... 13. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Sicherheitshinweise
Wo bei Bruch Menschen und Sachen zu Schaden kommen können, müssen
vom Anwender entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Absturzsicherun-
gen, Überlastsicherungen usw.) getroffen werden. Der einwandfreie und si-
chere Betrieb von Wägemodulen setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte
Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instand-
haltung voraus.
Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sind unbedingt zu beachten.
Berücksichtigen Sie insbesondere die in den technischen Daten genannten
Grenzlasten.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Wägemodule der Typen Z6AM sind für wägetechnische Anwendungen
konzipiert. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestim-
mungsgemäß.
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes dürfen die Wägemodule nur
nach den Angaben in der Montageanleitung verwendet werden. Bei der Ver-
wendung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen
Rechts-und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch
bei Verwendung von Zubehör.
Die Wägemodule sind keine Sicherheitselemente im Sinne des bestimmungs-
gemäßen Gebrauchs. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Wägemodu-
les setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und
Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise
Die Wägemodule entsprechen dem Stand der Technik und sind betriebssi-
cher. Von den Wägemodulen können Restgefahren ausgehen, wenn sie von
ungeschultem Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient werden.
Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur
eines Wägemodules beauftragt ist, muss die Montageanleitung und insbeson-
dere die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.
Restgefahren
Der Leistungs- und Lieferumfang der Wägemodule deckt nur einen Teilbereich
der Wägetechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Wägetechnik sind
zusätzlich vom Anlagenplaner/Ausrüster/Betreiber so zu planen, zu realisie-
ren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden. Jeweils exi-
stierende Vorschriften sind zu beachten. Auf Restgefahren im Zusammen-
hang mit der Wägetechnik ist hinzuweisen.

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In dieser Montageanleitung wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen
hingewiesen:
Symbol: VORSICHT
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die − wenn die Sicherheits-
bestimmungen nicht beachtet werden − Sachschaden, leichte oder mittlere
Körperverletzung zur Folge haben könnte.
Symbole für Anwendungshinweise und nützliche Informationen:
Symbol: HINWEIS
Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die
Handhabung des Produktes gegeben werden.
Symbol:
Bedeutung: CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den
Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht.

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Umgebungsbedingungen
Beachten Sie in Ihrem Anwendungsfeld, dass alle Stoffe die (Chlor-) Ionen
freisetzen, auch nichtrostende Stähle und deren Schweißnähte angreifen. In
diesem Fall sind von der Betreiberseite entsprechende Schutzmaßnahmen
vorzusehen.
Verbot von eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen
Die Wägemodule dürfen ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder kon-
struktiv noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung
schliesst eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus.
Qualifiziertes Personal
Diese Wägemodule sind nur von qualifiziertem Personal ausschließlich ent-
sprechend der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend
ausgeführten Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen. Hierbei
sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts-
und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Ver-
wendung von Zubehör.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbe-
triebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und die über die ihrer
Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen.
Unfallverhütung
Obwohl die angegebene Nennlast im Zerstörungsbereich ein Mehrfaches vom
Messbereichsendwert beträgt, müssen die einschlägigen Unfallverhütungs-
vorschriften der Berufsgenossenschaften berücksichtigt werden.

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Z6AM
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1 Allgemeines
HBM bietet Wägemodule Z6AM für die Nennlasten 50 kg...200 kg und 500 kg
an. Die Wägemodule sind vorwiegend für den Einsatz in der Behälterverwie-
gung konzipiert.
Die Wägemodule sind mit Lenkern ausgerüstet. Ein einstellbarer
Überlastanschlag ist integriert.
Zusammengesetzt sind die Module aus einer Grundplatte, der Wägezelle mit
Lasteinleitungselementen und der Deckplatte. Zur Lasteinleitung wird eine
Pendelstütze verwendet, die es ermöglicht horizontale Lastverschiebungen
(wie sie z.B. durch thermische Dehnungen entstehen können) auszugleichen.
Die Wägemodule werden vormontiert und mit einem Erdungskabel versehen,
ausgeliefert.
2 Montagevorbereitung
− Es ist darauf zu achten, dass die vorgesehenen Montage/Aufstellflächen
sauber, eben und waagrecht ausgerichtet sind. Etwaige Schiefstellungen
können je nach Einbausituation zum Beispiel durch entsprechende Keile
und Ausgleichsplatten (festschweißen) oder durch das Abschleifen der
Montagefläche ausgeglichen werden. Auf keinen Fall dürfen die Modul-
platten abgeschliffen werden.
− Das Fundament/Basiskonstruktion muss genügend steif sein, um unzuläs-
sige Verformungen (z.B. Durchbiegungen) unter Belastung zu vermeiden.
− Um eine von Zwangskräften freie Montage zu ermöglichen, müssen die Be-
festigungsbohrungen an Basiskonstruktion und Behälteranschluss ausrei-
chend fluchten.
− Es ist eine gleichmäßige Belastung an den Lagerpunkten anzustreben.
Dazu muss insbesondere bei statisch unbestimmter Lagerung für eine kor-
rekte Einstellung des Höhenniveaus an den Lagerpunkten Sorge getragen
werden (Ausgleichsbleche bereithalten).

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3 Montage
− Bei der Montage des Behälters ist darauf zu achten, dass keine Stoßbela-
stungen auf das Modul einwirken (z.B. beim Absenken auf die Lager-
punkte). Auch kurzzeitige Belastungen, welche die Grenzwerte der Wäge-
zelle überschreiten, können zu deren Beschädigung führen.
HINWEIS
Der werkseitig eingestellte Überlastanschlag ist für den Überlastfall wäh-
rend des Betriebs ausgelegt. Für Stoßbelastungen bei der Montage, die
oft ein Vielfaches der zulässigen Grenzwerte betragen können, ist er
nicht ausgelegt.
− Bei statisch unbestimmter Lagerung wird sich eine ungleichmäßige Bela-
stung der Module durch Nachgiebigkeit der Lastaufnahme oder nicht aus-
reichende Genauigkeit bei der Höhenjustage einstellen. Diese Ungleichmä-
ßigkeit ist an den einzelnen Wägezellen durch Anlegen einer
Speisespannung und den Vergleich der Ausgangsspannungen zu überprü-
fen. Größere Ungleichmäßigkeiten sind zur Vermeidung von Überlastun-
gen, durch Einfügen von Unterlegblechen an den am geringsten belasteten
Lagern, auszugleichen.
− Bei schweren Behältern oder ungünstigen Einbaubedingungen ist die Ver-
wendung von Montagehilfen, (Hilfsstützen, Hebevorrichtungen) zu empfeh-
len.
− Die Wägemodule müssen so montiert werden, dass sie im Ausgangszu-
stand querkraftfrei sind. Das heißt, die eingebaute Pendelstütze muss mög-
lichst genau senkrecht ausgerichtet sein. Dies ist dann der Fall, wenn Fun-
dament und Behälteranschluss waagrecht sind und die
Befestigungsbohrungen an Fundament und Behälteranschluss genügend
fluchten.
− Untere und obere Modulplatte sind fest (gilt nur für auf der Unterlage ver-
spannungsfrei montierte Module) mit dem Fundament bzw. Behälter zu ver-
binden.
− Zum Schutz vor Schweissströmen, welche die elektrischen Teile der Auf-
nehmer zerstören können, dient das montierte Erdungskabel EEK4.

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HINWEIS
Beachten Sie folgende Anzugsmomente der Befestigungsschrauben
beim Austausch der Wägezelle
bis 200kg Nennlast galvanisch verzinkte Ausführung: 34 N@m
nichtrostende Ausführung: 23 N@m
500 kg Nennlast galvanisch verzinkte Ausführung: 76 N@m
nichtrostende Ausführung: 45 N@m
Die Einstellung des Überlastanschlages muss nach dem Einbau der aus-
getauschten Wägezelle überprüft werden. Siehe technische Daten des
Wägemoduls: “Einstellspiel des Überlastanschlages”.
4 Betrieb
− Staub, Schmutz und andere Fremdkörper dürfen sich nicht so ansammeln,
dass diese die Beweglichkeit des Aufnehmers (Faltenbalg) beeinträchtigen.
− Der Spalt des Überlastanschlages und seitliche Anschläge dürfen ebenfalls
nicht verschmutzen
− Das Spiel des Überlastanschlages (siehe Angaben in Tabelle ”Technische
Daten des Wägemodules”) sollte in regelmäßigen Abständen, z.B. mit einer
Fühlerlehre, überprüft und gegebenfalls neu justiert werden.
− Die Wägemodule dürfen nicht völlig entlastet werden um ein Ausheben der
Lasteinleitungselemente zu vermeiden.
− Seitliche Verschiebungen, die über den maximal zulässigen Wert hinausge-
hen und nicht in Lenkerrichtung wirken, sind durch entsprechende Ausrich-
tung der anderen Module zu vermeiden, oder durch anderweitige An-
schläge bzw. Vorrichtungen aufzunehmen.
− Das Bewegungsspiel des Lenkers sollte regelmäßig kontrolliert und gege-
benenfalls nachjustiert werden.

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5 Einbaubeispiele für Wägemodule mit Lenker
Lenker
Lasteinleitung
Freiheitsgrad
120°120°
120°
90°90°
90°90°
Achtung:
Die dargestellten Lagerordnun-
gen berücksichtigen nur wäge-
technische Gesichtspunkte.
Die Trag- und Standsicherheit
muss in jedem Fall vom
Betreiber geprüft und sicher-
gestellt werden.
6 Elektrischer Anschluss
Die Wägezellen des Wägemodules können angeschlossen werden an:
− Trägerfrequenz-Messverstärker oder
− Gleichspannungs-Messverstärker, die für DMS-Messsysteme geeignet sind.
Die Anschlussbelegung der Wägezelle ist in der Abbildung 4.1 dargestellt.
(weiß) Signalleitung (+)
(schwarz) Speiseleitung (−)
(grau) Fühlerleitung
(blau) Speiseleitung (+)
(grün) Fühlerleitung
(rot) Signalleitung (−)
(gelb) Kabelschirm liegt an Gehäusemasse*)
*) bei Wägezellen des Typs Z6F, Z6G
Abb. 4.1: Anschlussbelegung der Wägezelle (Sechsleiter-Technik)
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