TESTO 475 Manuale utente

testo 475
pm
Bedienungsanleitung de
Drehzahl- und Frequenzmessgerät
Instrument for measuring rpm and frequency
Instruction manual en

Inhalt
Beschreibung......................................................3
Warnhinweise .....................................................4
Geräteabbildung ................................................5
Inbetriebnahme.....................................................
Fühleranschluss ......................................6
Netzanschluss .........................................6
Messen
Bestimmen der Drehzahl bzw.
der Frequenz des Mesobjekts
mit Lichtblitzgeber ...................................7
Fastfinder ...............................................8
Externe Triggerung ..................................8
Preteiler .................................................9
Phasenverstellung .................................10
Stand by und
automatische Abschaltung ....................11
Bestimmen der Drehzahl
mit mechanischem
Drehzahlaufnehmer................................12
Stromversorgung .............................................13
Wartung............................................................14
Technische Daten/Garantie...............................16
Bestelldaten......................................................18
Messgerät konform zu
EN 50 082-1, EN 55 011 Gruppe 1 Klasse A
EN 60 010-1

3
Beschreibung
Bewegungsabläufe erfassen und Drehzahlen
messen
Das handliche Lichtblitz-Ministroboskop testo 475
misst Drehzahlen und erfasst Bewegungsabläufe.
Durch die Trennung von Messgerät und Sonde
kann auch an schwer zugänglichen Stellen gemes-
sen werden.
Die Messmethode erfolgt nach dem Stroboskop-
Prinzip. Danach stehen Objekte für den Betrachter
still, wenn diese mit Lichtblitzen angestrahlt wer-
den, deren Frequenz synchron zur Bewegung
(Drehzahl) dieser Objekte ist.
Diese Messmethode ist die einzige Möglichkeit zur
Drehzahlbestimmung bei Kleinmotoren, Lüf-
tern, Gebläsen usw. Die Messmethode kann vor-
teilhaft zur Lokalisierung von Schwingungsknoten
an mechanischen Gebilden (z. B. bewegten Mem-
branen) angewandt werden. Die mikroprozessor-
gesteuerte Frequenzverstellung erfolgt über die
Tastatur. Damit können Sie als Anwender rasch
einen Wertebereich anfahren und haarscharf Bit für
Bit die gewünschte Frequenz einstellen bzw. Dreh-
zahl messen.
Alternativ zur Stroboskopsonde können Sie am
testo 475 eine mechanische Messsonde an-
schließen, für die je nach Messaufgabe unter-
schiedliche Mess-Spitzen zur Verfügung stehen:
Tastspitzen, Hohlkegel und Laufräder. Mit die-
sen Mess-Spitzen wird die Drehzahl bzw. der
Bewegungsablauf durch direkte Berührung erfaßt.
Die Stromversorgung erfolgt über aufladbare
Akkus. Dadurch ist der Anwender unabhängig von
einer Netzspannung.

4
Warnhinweise
VOR INBETRIEBNAHME UNBEDINGT LESEN!
Zulässige Lager- und Transporttemperatur sowie die zul.
Betriebstemperatur beachten (z. B. Messgerät vor
direkter Sonneneinstrahlung schützen).
Für Konfigurationsänderungen (z. B. Fühlerwechsel)
das Messgerät generell ausschalten, da nur beim
Einschalten die fühlerspezifischen Kennwerte vom
Gerät gelesen werden.
Bei Öffnen des Gerätes, unsachgemäßer Behandlung
oder Gewaltanwendung erlöschen die Gewährleistungs-
ansprüche!
Achtung Hochspannung!
Im Handgriff werden Spannungen >1000 Volt erzeugt.
Handgriff nicht öffnen wenn eine Verbindung zwi-
schen Handgerät und Blitzröhre besteht.
Geräte mit beschädigtem Handgriff nicht in
Betrieb nehmen.

5
Beschreibung
Geräteabbildung
<Ein/Aus>
<Stand by>
<tiefer>
<xn/÷n>
<höher> Anschluss mech.
Drehzahlaufnehmer
(externer Trigger-
eingang)
Lichtblitzgeber
großflächiges Display
Anschluss
Lichtblitzgeber
(Steuerausgang)

6
Inbetriebnahme
• Fühlernanschluss
• Netzanschluss
Fühleranschluss
mechanische Drehzahlaufnehmer/Triggerkabel:
Beachten Sie das Steckerbild und schließen Sie
den 9-poligen Anschluss-Stecker entsprechend
an.
Lichtblitzgeber:
Steckerbild beachten, Anschluss-Stecker auf-
stecken und durch Drehen des Rändelringes
Anschluss arretieren.
Netzanschluss
Seitlich am Messgerät befindet sich die Buchse für
das im Lieferumfang enthaltene Steckernetzteil.
Aufstell-/Aufhängbügel (Geräterückseite)
Einfaches Herausklappen genügt um das Messge-
rät aufzustellen.
Zum Aufhängen des Messgeräts muss der Bügel
um 180 ° gedreht werden. Den herausgeklappten
Bügel durch Zusammendrücken der Bügelenden
herausnehmen, drehen und wieder in die Führung
einsetzen.

Messen
Bestimmen der Drehzahl
bzw. der Frequenz des Messobjekts mit Lichtblitzgeber
Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste und das Gerät (die
Blitzröhre) beginnt mit sehr kurzen Lichtimpulsen
(Vorgabewert: 1000 rpm/16,66 Hz) das bewegte
Messobjekt zu blitzen. Positionieren Sie den Licht-
blitzgeber möglichst nahe am Messobjekt.
Kennen Sie die ungefähre Drehzahl oder Fre-
quenz Ihres Messobjekts, so stellen Sie diese
durch Betätigen der Frequenztasten (tiefer oder
höher) ein. Die Verstellung erfolgt am Anfang sehr
langsam und wird bei festgehaltener Taste rasch
sehr schnell. Erreichen Sie die Nähe der
gewünschten Frequenz, unterbrechen Sie kurz und
fahren dann in der gewünschten Richtung fort. Je
kürzer Sie nun die Frequenztasten betätigen, umso
kleiner werden die Schritte der Einstellung.
Kennen Sie die Frequenz oder Drehzahl Ihres
Messobjekts nicht, erhöhen Sie die Blitzfrequenz,
solange bis Sie keine ruhigen Einzelbilder mehr
erkennen können. Verringern Sie dann die Blitzfre-
quenz solange, bis Sie das erste "stehende" Bild
erhalten.
Bei ganzzahligen Vielfachen oder Teilern "stehen"
die angeblitzten Messobjekte ebenfalls im Bild. Die
gesuchte Drehzahl (Frequenz) ist diejenige, bei der
das Bild am schärfsten erscheint. In der Regel ist
dies der höchste Wert.
Um richtig zu messen, muss ein kontrastreicher
Bereich angeblitzt werden. Sorgen Sie dafür,
daß rotierende Teile nur
eine
Kontrastmarkie-
rung am Umfang erhalten, damit Sie Dop-
pelbilder (Blitzfrequenz = doppelte Drehfre-
quenz) gut erkennen können. Bei Messungen
ohne Kontrastmarke orientieren Sie sich an
einem markanten Punkt des Messobjekts. Ver-
meiden Sie allzu großes Fremdlicht (helle, direkte
Beleuchtung, Sonneneinstrahlung).
pm
1000rpm
16.66F
7

8
Messen
Fastfinder
Um die Vielfachen einer bestimmten Frequenz
(unter 333 Hz) schnell durchgehen zu können,
steht die Fastfinder-Funktion zur Verfügung.
Drücken Sie zur Aktivierung des Fastfinders die
Taste <xn/÷n>. Die Aktivierung des Fastfinders
wird im Display durch "No" in der unteren Dis-
playhälfte signalisiert.
Durch Betätigen der Tasten <höher> bildet das
Gerät das nächst höhere Vielfache. Rückgängig
machen Sie die Einstellung durch die Taste <tie-
fer>.
Externer Trigger- bzw. Frequenzeingang
Über den Trigger- bzw. Frequenzeingang können
Frequenzen von externen Geräten (Impulsgeber,
mechanische Meßsonden etc.) direkt über das
Messgerät an den Lichtblitzgeber gegeben wer-
den.
Die Einstellung der Blitzfrequenz erfolgt hierbei
automatisch mit dem Eintreffen der ersten externen
Signale (Voraussetzung 1 Hz < externe Frequenz <
333 Hz). Bei Frequenzen unter etwa
1 Hz muß die Frequenz nach wie vor manuell
bestimmt werden. Frequenzen über 333 Hz wer-
den nicht akzeptiert und werden gesperrt. In der
Anzeige erscheint "over".
Der am Steuerausgang angeschlossene Lichtblitz-
geber blitzt mit der Frequenz entsprechend den
Signalen des am Triggereingang angeschlossenen
externen Gerätes (typische Anwendung: Synchro-
nisation von Motoren, Schlupferkennung usw. ).
• Fastfinder
• Externe Triggerung
1828
30.46F
Prinzip "Fastfinder"
1828rpm
30.46F
No
3656rpm
60.93F
No
(Trigger-
eingang)
(Steuerausgang)

9
Messen
1828rpm
30.46F
1
Step No
2
Step No
• Externe Triggerung
• Preteiler
Die extern eingespeiste Frequenz wird im Display
angezeigt. Solange Sie ein externes Signal einspei-
sen steht im Display "Hold" (die STAND BY-Funkti-
on ist inaktiv).
Die Rückumschaltung auf den internen Generator
erfolgt sobald keine externen Signale mehr über
den Triggereingang registriert werden. Nach der
Rückumschaltung kommt die Voreinstellung (16,66
Hz/1000 rpm) wieder zum Tragen. Die
STAND-BY-Funktion ist reaktiviert.
Preteiler
(nur im Zusammenhang mit einem ange-
schlossenen externen Triggereingang - nicht in
Verbindung mit der mechanischen Meßsonde)
Hat der externe Triggerimpuls des angetriebenen
Objekts (z. B. aufgrund einer Getriebeübersetzung)
eine vielfach höhere Frequenz als die Drehzahl des
eigentlichen Messobjekts können Sie die extern
eingespeiste Frequenz anhand der "Preteiler"-
Funktion anpassen.
Durch Drücken der Taste <xn/÷n> gelangen Sie in
den Preteilermodus. Im Preteilermodus wird im
Display das Teilungsverhältnis angezeigt. Durch
Betätigen der Tasten <höher> oder <tiefer> ändert
sich das Teilungsverhältnis bis 1:64 und somit die
Blitzfrequenz.
Mit aktivem Preteiler kann die externe Frequenz
maximal so hoch sein, daß die geteilte Blitzfre-
quenz 333 Hz nicht überschreitet.
Durch nochmaliges Drücken der Taste <xn/÷n>
gelangen Sie wieder in den normalen Anzeigemo-
dus.
Im Display wird in Form von "No" darauf hingewie-
sen, daß der Teiler nicht "1" entspricht.
Beim Ausschalten des Messgeräts wird der Pretei-
ler wieder auf "1" gesetzt.
914rpm
15.23F
No

10
Messen
Phasenverstellung
Bei Einspeisung eines externen Signales
beginnt der Lichtblitzgeber parallel zum Eintref-
fen des externen Signales zu blitzen. Die an
einer rotierenden Walze angebrachte Markie-
rung oder eine sonstige markante Stelle kann
außerhalb des angestrahlten Bereiches liegen.
Eine Beurteilung ob das Bild scharf ist, ist ohne
Markierungsobjekt nicht möglich.
Durch Arbeiten mit der Phasenverschiebung
kann der Startzeitpunkt des Lichtblitzgebers so
verstellt werden, daß die Walze im stehenden
Bild in kleinen Schritten rotiert und damit die
Markierung in den angestrahlten Bereich "wan-
dert".
Diese Phasenverschiebung kann in beiden
Richtungen in 3°-Schritten vorgenommen wer-
den.
Drücken Sie hierzu die Tasten <höher> oder
<tiefer>.
Wird die Phasenverschiebung benutzt (Einstel-
lung ist nicht: 0°) wird an Stelle der Frequenz
die aktuelle Phasenverschiebung (0-360 °)
angezeigt.
Preteiler und Phasenverschiebung können
auch zusammen benutzt werden.
1828rpm
30.46F
1828rpm
357°
1828rpm
270o
Markierung oder
markante Stelle
••
•
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