HBM RTN 0.05 Manuale utente

A1153-1.2 de/en/fr
Wägezellen
Load cells
Pesons
RTN
Montageanleitung
Mounting instructions
Notice de montage

Deutsch Seite 3 -- 16..............................................
English Page 17 -- 30..............................................
Français Page 31 -- 45.............................................

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RTN
HBM
A1153--1.2 de/en/fr
Inhalt Seite
Sicherheitshinweise 4.............................................
1 Montage 7..................................................
2 Elektrischer Anschluss 9....................................
2.1 Parallelschaltung mehrerer Aufnehmer 10...................
3 Technische Daten 11.........................................
4 Abmessungen Wägezelle RTN... 13............................
5 Abmessungen Einbauzubehör Pendellager VPN 14.............
6 Abmessungen Einbauzubehör Elastomerlager VEN... 15........

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Sicherheitshinweise
Wo bei Bruch Menschen und Sachen zu Schaden kommen können, müssen
vom Anwender entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (z.B.
Absturzsicherungen, Überlastsicherungen usw.) getroffen werden.
Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sind unbedingt zu beachten.
Berücksichtigen Sie insbesondere die in den technischen Daten genannten
Grenzlasten.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Wägezelle RTN... ist für wägetechnische Anwendungen konzipiert. Jeder
darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf die Wägezelle nur nach den
Angaben in der Montageanleitung verwendet werden. Bei der Verwendung
sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen
Rechts-und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch
bei Verwendung von Zubehör.
Die Wägezelle ist kein Sicherheitselement im Sinne des
bestimmungsgemäßen Gebrauchs. Der einwandfreie und sichere Betrieb der
Wägezelle setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung
und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise
Die Wägezelle entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von
den Wägezellen können Restgefahren ausgehen, wenn sie von ungeschultem
Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient werden.
Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur
einer Wägezelle beauftragt ist, muss die Montageanleitung und insbesondere
die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.
Restgefahren
Der Leistungs- und Lieferumfang der Wägezelle deckt nur einen Teilbereich
der Wägetechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Wägetechnik sind
zusätzlich vom Anlagenplaner/Ausrüster/Betreiber so zu planen, zu
realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden. Jeweils
existierende Vorschriften sind zu beachten. Auf Restgefahren im
Zusammenhang mit der Wägetechnik ist hinzuweisen.

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In dieser Montageanleitung wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen
hingewiesen:
Symbol: GEFAHR
Bedeutung: Höchste Gefahrenstufe
Weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die -- wenn die
Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet werden -- Tod oder schwere
Körperverletzung zur Folge haben wird.
Symbol: WARNUNG
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die -- wenn die
Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet werden -- Tod oder schwere
Körperverletzung zur Folge haben kann.
Symbol: ACHTUNG
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die -- wenn die
Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet werden -- Sachschaden, leichte oder
mittlere Körperverletzung zur Folge haben könnte.
Symbol: HINWEIS
Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die
Handhabung des Produktes gegeben werden.
Symbol:
Bedeutung: CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den
Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht.

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Umgebungsbedingungen
Beachten Sie in Ihrem Anwendungsfeld, dass alle Stoffe die (Chlor-) Ionen
freisetzen, auch nichtrostende Stähle und deren Schweißnähte angreifen. In
diesem Fall sind von der Betreiberseite entsprechende Schutzmaßnahmen
vorzusehen.
Verbot von eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen
Die Wägezelle darf ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruktiv
noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung schließt eine
Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus.
Qualifiziertes Personal
Diese Wägezelle ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich
entsprechend der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend
ausgeführten Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen. Hierbei
sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts-
und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei
Verwendung von Zubehör.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, Montage,
Inbetriebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und die über die
ihrer Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen.
Unfallverhütung
Obwohl die angegebene Bruchlast im Zerstörungsbereich ein Mehrfaches der
Nennlast beträgt, müssen die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften der
Berufsgenossenschaften berücksichtigt werden.

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1 Montage
Bei der Montage der Wägezellen sind folgende Punkte zu beachten:
•Wägezelle bitte schonend handhaben!
•Wägezellen sind Präzisionsaufnehmer, die erzielbare Genauigkeit ist daher
stark von der korrekten Montage abhängig!
•Für die Montage der Wägevorrichtung geeignete Hebezeuge verwenden!
•Wägezelle nicht überlasten, auch nicht kurzzeitig (z. B. durch ungleich
verteilte Auflagerlasten)!
•Bei Richtarbeiten, die die Wägezellen gefährden können, gleich hohe
Stützkörper (Dummies) einsetzen!
•Die Last muss punktförmig und in der Messrichtung der Wägezelle
eingeleitet werden. Ballige Druckstücke mit ausreichend großen Radien
verwenden (HBM--Zubehör).
•Querkräfte und Momente vermeiden (siehe auch Kapitel “Technische
Daten”)!
•Je nach Konstruktion Abhebesicherungen und Endanschläge vorsehen!
•Krafteinleitungspunkte der Wägezellen auf ein Niveau bringen. Hierzu
liegen dem Einbauzubehör Ausgleichbleche bei!
•Schützen Sie die Wägezelle vor
-- einseitiger Wärmeeinstrahlung
-- Einflüssen durch nachträgliche Schweißarbeiten 1)
-- starken Temperaturänderungen!
•Um schnellem Verschleiß vorzubeugen, sollte die Krafteinleitung
eingefettet werden. Bitte beachten Sie dabei, dass nicht zu viel Fett
verwendet wird da sonst der Zellbutylring (ab Nennlast >4,7 t) verklebt!
1) Jede Wägezelle sollte schon bei oder unmittelbar nach dem Einbau durch ein verdrilltes Kupferkabel
(z. B. EEK... von HBM = ca. 16 mm2) überbrückt werden. So beugen Sie Schäden durch Schweißströme
vor. Die Erdung der Wägezelle vermindert die Gefahr der Beschädigung der Wägezelle durch Blitzschlag.

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Montagevorbereitungen:
•Die Stellflächen bzw. Fundamente müssen eben und waagrecht sein.
•Die Aufstandsfläche (Fußplatte der Wägezelle) muss besonderen
Anforderungen (z.B. Wärmeausdehnungskoeffizient 11⋅10-- 6 /K) genügen.
•Für eine korrekte Funktion sollte grundsätzlich immer die Original HBM
Fußplatte verwendet werden. Diese ist im Lieferumfang des HBM
Einbauzubehörs VEN und VPN enthalten.
Mechanische Fehlerquellen:
Querkräfte
•Die Wägezelle wird nicht ausschließlich in der Messrichtung belastet,
ausgelöst durch falsche Montage oder eine nicht biegesteife Konstruktion.
Während des Betriebs können unter folgenden Bedingungen Querkräfte
auftreten:
1. Bremskräfte eines Fahrzeuges auf einer Brückenwaage
2. Durchbiegungen der Konstruktion
3. Ausdehnungen der Konstruktion aufgrund von Temperaturerhöhungen
4. Windkräfte im Freien
5. Antriebsmotore / Mischer
Bleiben die Querkräfte unter den angegebenen Werten im Datenblatt, kann es
zu Messfehlern kommen, es entstehen aber keine bleibenden Schäden an
der Wägezelle.
Besteht die Gefahr, dass die zulässigen Querkräfte überschritten werden, so
sind geeignete Maßnahmen vorzusehen, wie z. B. Lenker oder Stoßfänger.
Siehe auch Kapitel “Sicherheitshinweise”.

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2 Elektrischer Anschluss
•Verlegen Sie das Anschlusskabel der Wägezelle so, dass eventuell
entstehendes Kondenswasser oder Feuchtigkeit nach unten abtropfen
kann. Es darf nicht zur Wägezelle geleitet werden. Im Anschlussbereich
des Kabel--endes ist dafür zu sorgen, dass keine Feuchtigkeit ins offene
Kabel eindringen kann.
•Das Kabel ist so zu verlegen, dass eine Beschädigung des äußeren
Mantels durch Scheuerstellen und / oder Eigenbewegungen im täglichen
Betrieb verhindert werden.
•Die Wägezellen sind in Vierleitertechnik ausgeführt, eine Kürzung des
Kabels ist nicht zulässig.
•Um die volle Genauigkeit zu erhalten sollte die Kabelverlängerung in
Sechsleitertechnik ausgeführt werden.
•Das Kabel ist für feste Verlegung geeignet, es darf nicht geknickt werden.
Der kleinste Verlegeradius sollte nicht unter 300 mm liegen. Zugbelastung
und Verdrehung des Kabels während und nach der Montage sind
unzulässig.
ACHTUNG
Die Kabelverschraubung an der Wägezelle darf auf keinen Fall geöffnet
werden, sollte dies versehentlich passieren, ist die Wägezelle zur
Reparatur ans Werk zu senden.
Bei Einsatz von Elastomerlagern ist die Konstruktion gegenüber dem
Fundament isoliert. Beachten sie hier die DIN/VDE 0100, Teil 410 bezüglich
eines notwendigen Potentialausgleichs.
(rot)
(schwarz)
(blau)
(weiß)
Speisung (--)
Speisung (+)
Signal (+)
Signal (--)
Fühler (+)
Fühler (--)
Kabelverlängerung
(Sechsleitertechnik)
Wägezelle RTN...
(Vierleitertechnik)
(grün / gelb) Schirm
Messverstärker /
Wägeelektronik
(Sechsleitertechnik)
Abb.2.1: Kabelbelegung RTN...

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Elektrische und magnetische Felder verursachen oft eine Einkopplung von
Störspannungen in den Messkreis.
Deshalb:
•Verwenden Sie nur abgeschirmte kapazitätsarme Messkabel (HBM-Kabel
erfüllen diese Bedingungen).
•Legen Sie die Messkabel nicht parallel zu Stromkabeln, insbesondere zu
Starkstrom- und Steuerleitungen. Falls dies nicht möglich ist, schützen Sie
die Messkabel, z. B. durch Stahlpanzerrohre.
•Meiden Sie Streufelder von Trafos, Motoren und Schützen.
2.1 Parallelschaltung mehrerer Aufnehmer
Wägezellen schalten Sie elektrisch parallel, indem Sie die gleichfarbigen
Aderenden des Anschlusskabels miteinander verbinden.
ACHTUNG
Die Überlastung einer einzelnen Wägezelle kann in diesem Fall nicht am
Ausgangssignal erkannt werden.
Die Kabelverlängerung bis zur Folgeelektronik sollte in Sechsleitertechnik
ausgeführt werden.
(rot)
(schwarz)
(blau)
(weiß)
Speisung (--)
Speisung (+)
Signal (--)
Signal (+)
Fühler (+)
Fühler (--)
Kabelverlängerung
Klemmenkasten (z. B. “VKK...” oder “VKEX” von HBM)
(grün / gelb) Schirm
Messverstärker
Wägeelektronik
Abb. 2.2: Parallelschaltung mehrerer Aufnehmer
Questo manuale è adatto per i seguenti modelli
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Altri manuali HBM Strumento di misura









































