Tecsis P2590 Manuale utente

tecsis GmbH
Carl-Legien-Straße 40-44
63073 Offenbach . Germany
Tel.: +49 (0)69/5806 0
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E-Mail: [email protected]
www.tecsis.de
BD_BE_460 d 06/2011
ADPR1X414001 SN-Nr. 2398287
mit Betriebsdruckanzeige/
with process pressure gauge
mit Mikroschalter/
with switch
mit Mikroschalter ohne Analoganzeige/
Switch version without indication
Betriebsanleitung
Operating Instructions
D
GB
Differenzdruckmessgeräte
Baureihe P2590
Differential pressure gauges
Model P2590

2
BD_BE_460 d 06/2011
D
GB
Betriebsanleitung Seite 1 - 10
Baureihe P2590
Operating instructions Page 11 - 18
Model P2590
© 2011 tecsis GmbH
All rights reserved. / Alle Rechte vorbehalten.
tecsis® is a registered trademark in various countries.
tecsis® ist eine geschützte Marke in verschiedenen Ländern.
Vor Beginn aller Arbeiten Betriebsanleitung lesen!
Zum späteren Gebrauch aufbewahren!
Prior to starting any work, read the operating instructions!
Keep for later use!

1. Sicherheitshinweise 4
2. Allgemeines 4
3. Funktionsprinzip 4
4. Montagehinweise 5
5. Messanordnungen 6
6. Inbetriebnahme 6
7. Optionen und Zubehör 8
8. Lagerung 10
9. Wartung / Reinigung 10
10. Reparaturen 10
11. Entsorgung 11
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Betriebsanleitung
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D
Inhalt
Inhalt

!
Vorsicht
Betriebsanleitung
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1. Sicherheitshinweise ... 3. Funktionsprinzip
1. Sicherheitshinweise
Beachten Sie unbedingt bei Montage, Inbetriebnahme und Betrieb
dieser Geräte die entsprechenden nationalen Sicherheitsvorschriften
(z. B. VDE 0100 / EN 60 079-14 / EN 837-2).
Alle Arbeiten dürfen nur im spannungslosen Zustand erfolgen
(betrifft Baureihe P2590 mit Mikroschalter und mit Mikroschalter ohne
Analoganzeige)
Bei Nichtbeachten der entsprechenden Vorschriften können schwere Körper-
verletzungen und/oder Sachschäden auftreten
Nur entsprechend qualifiziertes Personal darf an diesen Geräten arbeiten
2. Allgemeines
Vorliegende Betriebsanleitung baut auf folgenden Informationen auf:
EN 837-2: Auswahl- und Einbauempfehlungen für Druckmessgeräte
Datenblatt DD480: - Differenzdruckmessgerät mit integrierter Betriebs-
druckanzeige
- Differenzdruckmessgerät mit integrierter Betriebs-
druckanzeige und Mikroschalter
- Differenzdruck-Schaltgerät
3. Funktionsprinzip
Die j- und i- Messstoffkammern sind durch eine elastische Membrane
getrennt. Der Differenzdruck bewirkt eine axiale Auslenkung (Messweg)
der Membrane gegen die Messbereichsfe-
der. Der dem Differenzdruck proportionale
Messweg wird über eine Schubstange druck-
dicht und reibungsarm übertragen; bei:
Baureihe P2590
- mit Betriebsdruckanzeige:
auf ein Zeigerwerk
- mit Mikroschalter:
auf ein Zeigerwerk und zusätzlich an
dieStößel der Mikroschalter
- mit Mikroschalter ohne Analoganzeige:
an die Stößel der Mikroschalter

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Betriebsanleitung
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4. Montagehinweise
4. Montagehinweise
Die Montage des Differenzdruckmessgerätes erfolgt in Anlehnung an die Einbau-
empfehlung für Druckmessgeräte nach EN 837-2 /7.
Die maximal zulässige Messstoff-/Umgebungstemperatur darf nicht über-
schritten werden
Messleitungen vor der Gerätemontage gründlich durch Abklopfen und
Ausblasen oder Durchspülen reinigen
Messgeräte vor Verschmutzung und starken Temperaturschwankungen
schützen!
Messgeräte sollen erschütterungsfrei montiert und betrieben werden.
Ist die Leitung zum Druckmessgerät für eine erschütterungsfreie Anbringung
nicht stabil genug, so ist die Befestigung über die Befestigungslaschen zur
Wandmontage vorzunehmen.
Wandmontage
Befestigung über drei angegossene Befestigungslaschen

Füllung der
Messleitung
flüssige Messstoffe gasförmige Messstoffe
flüssig zum Teil
ausgasend
vollständig
verdampft
gasförmig zum Teil
kondensiert
(feucht)
vollständig
kondensiert
Beispiele Kondensat siedende
Flüssigkeiten
„Flüssig-
gase“
trockene
Luft
feuchte Luft
Rauchgase
Wasserdampf
Druckmess-
gerät ober-
halb des
Entnahme-
stutzens
Druckmess-
gerät unter-
halb des
Entnahme-
stutzens
Betriebsanleitung
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5. Messanordnungen
Bewährte Messanordnungen für verschiedene Messstoffarten. Die zur Anwen-
dung besonders empfohlenen Anordnungen sind nachfolgend dargestellt.
6. Inbetriebnahme
5. Messanordnungen / 6. Inbetriebnahme
6.1 Montage der Druckanschlüsse
Nach angebrachten Symbolen j und i j hoher Druck
i niedriger Druck
6.2 Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss darf nur durch qualifiziertes Personal erfolgen
Bei den Geräten mit Mikroschalter ist die Belegung der Anschlüsse und
die Schaltfunktionen auf dem Typenschild am Gerät angegeben und die
Anschlußklemmen (1 ... 6) sowie die Erdungsklemme sind entsprechend
gekennzeichnet.
Die vorgesehenen Netzanschlussleitungen müssen für die größte Stromauf-
nahme des Gerätes bemessen sein und IEC 227 oder IEC 245 entsprechen
Die Geräte sind in den Potenzialausgleich der Anlage mit einzubeziehen
Leistungsdaten (siehe Datenblatt)

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Betriebsanleitung
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Die genauen Anschlussbelegungen können dem nachfolgenden Anschluss-
schema entnommen werden. Zusätzlich sind Anschlussbelegung und erforder-
liche Hilfsenergie auf dem Typenschild am Gehäuseumfang vermerkt.
Elektrischer Anschluss über
Kabeldose oder Winkelstecker nach DIN 43 651
6. Inbetriebnahme
oder elektrischer Anschluss über
Kabelverschraubung und Kabel
M20 x 1,5
Kabelanschlussdose
5.33 2. Kontakt
5.3 1. Kontakt
5.33
2. Kontakt
Kabelverschraubung
M20 x 1,5
mit 1 m Kabel
5.3
1. Kontakt

Differenzdruck
gleich Null
Differenzdruck wird
wieder gemessen
Losgelassen
Ventil betätigt
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6.3 Schaltpunkteinstellung / Nullpunktüberprüfung
Bei Angabe der Sollwerte werden werkseitig die Schaltpunkte eingestellt.
Die Schaltpunktverstellung erfolgt über frontseitig zugängliche Einstell-schrau-
ben. Eine Hilfsskala über 270 p° ermöglicht eine relativ genaue Schaltpunktju-
stierung und zeigt den momentan eingestellten Sollwert.
Zur Kontaktverstellung Schnappscheibe mittels Schraubendreher an der am
Umfang angebrachten Einprägung/Aussparung abheben. Durch Drehen der
Kontakt-Einstellschrauben mittels Schraubendreher kann gewünschter Schalt-
punkt eingestellt werden.
Wird eine noch genauere Schaltpunkteinstellung gewünscht, sollte ein Prüf-
normal zur Justage verwendet werden.
Anschließend die Sichtscheibe wieder in das Gehäuse eindrücken.
Nullpunktprüfung siehe unten
7. Optionen und Zubehör
7.1 Integriertes Druckausgleichsventil
Durch Betätigen des Druckknopfes wird
eine Nullpunktkontrolle im laufenden
Betriebsprozess ermöglicht. Der Messstoff
strömt von der Seite höheren Druckes nach
der Gegenseite und der Differenzdruck am
Messgerät fällt auf Null.
Durch Betätigen des Druckknopfes muss die Differenzdruckanzeige auf Null,
d.h. in den Bereich des Nullpunkt-Toleranzbalkens gehen. Die Gerätefunk-
tion ist damit in Ordnung. Bei möglichen Abweichungen, die außerhalb des
Toleranzbalkens liegen, kann eine Nullpunktkorrektur über den standard-
mäßig eingebauten Verstellzeiger erfolgen. Dazu ist die
Schnappscheibe mittels Schraubendreher an der am
Umfang angebrachten Einprägung/Aussparung abzuheben.
Die Nullpunkt-Verstellung wird durch ein Verdrehen der
Schlitzschraube am Verstellzeiger erreicht. Anschließend
ist die Schnappscheibe wieder auf dem Gehäuse aufzubrin-
gen. Der Differenzdruck wird wieder angezeigt, sobald der
Druckkopf freigeben wird.
6. Inbetriebnahme / 7. Optionen und Zubehör
Schlitz-
schraube

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Betriebsanleitung
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7. Optionen und Zubehör
7.2 Vierfach-Ventilblock
Absperrung der j- und i- Prozessleitung zur Demontage oder Prüfung des
Messgerätes ohne Störung des laufenden Betriebsprozesses.
Schutz des Gerätes gegen unzulässige
Überdruckbelastung, wie z. B. bei Druckprüfun-
gen und undefinierten Betriebsverhältnissen
(auch zeitweiliger Stilllegung).
Druckausgleich zur Nullpunktkontrolle bei
laufenden Prozess sowie Vermeidung einseitiger
Überdruckbelastung während der Anfahr- bzw.
Betriebsphase (bei geöffnetem Druckausgleichs-
ventil).
Entlüftung der Messleitungen bei flüssigen
Messstoffen und Spülung der Messleitungen um
Verunreinigungen zu entfernen.
7.2.1 Angaben zum Handling
Arbeitsgangfolge zum Messanfang
1. Druckausgleichsventil (mittlere Ventilspindel) öffnen
2. Absperrventil der Minus-Messstoffkammer (i, rechtes Ventil) und der
Plus-Messstoffkammer (j, linkes Ventil) öffnen
3. Druckausgleichsventil schließen
Arbeitsgangfolge zum Spülen/Entlüften der Messleitungen
1. Anfang: Absperrventil der i- und j- Messstoffkammer öffnen
Druckausgleichsventil und Entlüftungsventil öffnen
2. Ende: Druckausgleichsventil und Entlüftungsventil schließen
Arbeitsgangfolge zu Messende (auch zeitweise Stilllegung)
1. Druckausgleichsventil öffnen
2. Absperrventil der i- und j- Messstoffkammer schließen
Arbeitsgangfolge zur Demontage des Messgerätes bei laufenden Prozess
1. Druckausgleichsventil öffnen
2. Absperrventil der i- und j- Messstoffkammer schließen
3. Entlüftungsventil öffnen
Absperrventil
i-Seite
Druckausgleichs-
ventil
Absperrventil
j-Seite
Entlüftungs-
ventil

Betriebsanleitung
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7.3 Befestigungsrand für Schalttafelmontage
8. Lagerung
Für die Lagerung der Druckmessgeräte bis zur Montage sind, um Schäden zu
vermeiden, folgende Punkte zu beachten:
Druckmessgeräte in der Originalverpackung belassen
Nach einer eventuellen Entnahme der Messgeräte (z. B. für Prüfungen) ist
die Originalverpackung wieder zu verwenden
Lagertemperaturbereich -20 °C ... +60 °C
Messgeräte vor Feuchtigkeit und Staub schützen
9. Wartung / Reinigung
Diese tecsis-Differenzdruckmessgeräte zeichnen sich bei sachgemäßer
Behandlung und Bedienung durch eine hohe Lebensdauer aus. Regel- und
Sicherheitseinrichtungen sind auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen (siehe auch
VDI 3033 Tafel1).
Reinigen der Geräte mit einem (in Seifenlauge) angefeuchteten Tuch.
Messstoffreste in ausgebauten Druckmessgeräten können zur Gefährdung
von Menschen, Umwelt und Einrichtungen führen. Ausreichende Vorsichtsmaß-
nahmen sind zu ergreifen.
10. Reparaturen
Reparaturen sind ausschließlich vom Hersteller oder entsprechend geschultem
Personal durchzuführen. Weitere technische Daten bitte dem tecsis Datenblatt
DD480 entnehmen.
Gefährliche Arbeitsstoffe
Messstoffreste in ausgebauten Druckmessgeräten können zur Gefährdung von
Menschen, Umwelt und Einrichtungen führen. Ausreichende Vorsichtsmaß-
nahmen sind zu ergreifen. Wir bitten bei Anlieferung von Reparaturgeräten und
Schalttafel
Ausschnitt
7. Optionen und Zubehör ... 11. Entsorgung
Indice
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